Beratung zur Wohnraumanpassung
Gesetzesgrundlage:


Pflegebedürftige Personen, die Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz erhalten, können bei den Pflegekassen anteilig finanzielle Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnraums des Pflegebedürftigen beantragen. Es handelt sich hierbei um technische Hilfen im Haushalt (z.B. Haltegriffe) und um Umbaumaßnahmen (z.B. Einbau eines Treppenlifts, Dusche oder Verbreiterung von Türen).

Der Zuschuss für Baumaßnahmen umfasst alle notwendigen, baulichen Veränderung zur individuellen Wohnraumanpassung als eine Maßnahme (sind beispielsweise der
Umbau des Bades und der Einbau eines Treppenliftes notwendig, gilt dies als eine Maßnahme -> maximaler Zuschuss für Einzelpersonen mit Pflegegrad 1 bis 5 4000,00 €; wenn mehrere Antragsteller zusammenwohnen max. 16000,00 € ).

Tritt eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes bzw. eine Zunahme der
Pflegebedürftigkeit ein (Höherstufung innerhalb der Pflegegrade), kann eine erneute, erforderliche
Maßnahme der Wohnraumanpassung durch die Pflegekasse bis maximal 4000,00 € bezuschusst
werden.
Kann die vorhandene Wohnung nicht an die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen angepasst werden
und ist ein Umzug erforderlich, kann im Rahmen der Umzugskosten ebenfalls diese Leistung
beantragt werden.

Ein Eigenanteil von 10%, höchstens jedoch 50% des monatlichen Bruttoeinkommens, sind vom
Antragsteller selbst zu tragen.

Wichtig: Erst nach Bewilligung der Leistung mit der Baumaßnahme beginnen, im Nachhinein erfolgt
keine Kostenübernahme.

Anträge für die Kostenübernahme erhalten Sie bei Ihrer Pflegekasse

Die Märkische Sozialstation informiert über mögliche Umbaumaßnahmen und über die Kostenaufteilung.

Weitere Infos zum Thema Wohnen im Alter unter http://www.wohnen-im-alter-nrw.de/content